Gedanken und Impulse

Wir haben einen Plan
Alles andre ist egal
Auch wenn wir uns verfahr'n
Weil sowas manchmal passiert (...)

Denn die Idee von Plan B
Ist, dass Plan A funktioniert

Wenn man einmal sein Warum hat
Ist das Wie gar nicht so schwer
Steht in Großbuchstaben klein da an der Wand
Wenn man nur einen Versuch hat
Ist Plan B halt gar nichts wert

Ja, das Ziel ist klar und der Weg dahin bleibt spannend
Ich hab gehört, wir soll'n früher an später denken
Doch wir woll'n lieber später auf früher trinken
Und dass keiner von uns fragt: Wieso hab'n wir's nicht getan?

Wir haben einen Plan
Alles andre ist egal»

Dieser Text ist von Johannes Oerding


Auch deine Seele hat einen Plan. Sie lebt dieses Leben mit dir, um ihren Plan durch dich in die Welt zu tragen. Die Seele erfährt sich über Erfahrungen und wertet dabei nicht – es gibt keine guten oder schlechten Erfahrungen. Diese Wertung geben wir dem Leben. Der Seele geht es um Wachstum, Entfaltung und Ausdehnung.

Und dabei hat sie keinen Plan B – denn die Idee von Plan B ist, dass Plan A funktioniert.

Plan A ist deine Aufgabe, dein Auftrag und der Grund, warum du diese Reise machst. Deine Seele wird dir dafür in deinem Alltag alles an Erfahrung vor die Nase setzen, um dem näher zu kommen. Bist du dem gegenüber blind, verdrängst deine Wahrheit oder schaust weg, wird sie dir immer wieder Türen öffnen, die in unserer Wahrnehmung nicht selten als Krise und Herausforderung erfahren werden – das ist ihr Plan B.

Je mehr wir unser Bewusstsein dafür öffnen und erweitern, desto klarer wird uns der Sinn – von allem, mit dem dein Alltag gefüllt ist.

«Wenn man einmal sein Warum hat
Ist das Wie gar nicht so schwer
Steht in Großbuchstaben klein da an der Wand»

Ich kenne die Suche nach dem Warum sehr gut und auch den Schattenaspekt darin. Je länger ich in mir verankere, dass ich den Auftrag nicht kenne und er versteckt vor mir ist, gebe ich dem Ego die Zügel in die Hand und halte mich von meinem Potential fern. Das Ego hält mich damit im Status Quo, Veränderung und Wandel sind nicht seine Stärke.

Lass dich mal auf folgenden Gedanken ein: Dein Alltag und alles, was geschieht, ist ein Abbild und Spiegel deiner Seelenwelt und deines Unterbewusstseins. All das ist voller Erkenntnismöglichkeit.

Was bist du bereit in dem über deinen Auftrag zu erkennen? Wie zeigt dir deine Seele so ihren Plan A? Wo erlebst du Verletzungen, Widerstand, Ablehnung oder Angst?

Diese Emotionen sind nicht selten eine Art Wegweiser zu deiner Wahrheit – wenn du bereit bist, sie dorthin zu führen.

Und dabei begleite ich dich aus vollem Herzen sehr gerne!

«Ja, das Ziel ist klar und der Weg dahin bleibt spannend
Ich hab gehört, wir soll'n früher an später denken
Doch wir woll'n lieber später auf früher trinken
Und dass keiner von uns fragt: "Wieso hab'n wir's nicht getan?

Wir haben einen Plan
Alles andre ist egal»

Weil wir alles sind

In meiner Arbeit begegnet mir immer wieder ein Schatten, der in uns allen tief verankert ist. Er wirkt nicht nur in jedem Einzelnen von uns, sondern auch im Kollektiv, also unserer Gesellschaft, in unseren Werten und Normen. Er bietet uns die Möglichkeit, den Zweifel, die Wertlosigkeit, und Fehlerhaftigkeit zu pflegen. Wir benutzen ihn, um uns zurückzuhalten und unbewusst anzugreifen. Er hält uns in der Unabhängigkeit und Trennung.Es ist der Schatten der Unvollkommenheit.Du musst dich (noch) entwickeln
Du musst erst noch wachsen, etwas verändern, transformieren
Du musst die Verbindung zu dir, deinem Herzen, Himmel und Erde erarbeiten
Es braucht erst diese Schritte, damit dann das Schöne/Gute/Liebevolle kommen kann
Es ist Arbeit, im Zweifelsfall harte Arbeit
Der Prozess ist so gross, das wird ein Leben dauern, es zu lösen
Und und und...In einer Meditation habe ich vor ein paar Wochen eine Antwort bekommen, deren Sinn sich mir erst Stück für Stück enthüllt und die mir etwas auf einer neuen Ebene bewusst macht.Meine Frage:
Wie und wo finde ich die Liebe zum Leben?

Die Antwort (kurz und bündig):
In den Schatten.Erster Impuls: Okay, ich muss diese Schatten weiter transformieren, noch tiefer in sie eintauchen, mich durch alle die destruktiven Emotionen fühlen usw. Und dann wird es liebevoll und leicht.

Gleichzeitig schenkt mir mein Leben gerade ganz andere Qualitäten, zeigt in eine ganz andere Richtung.

Ruhe, Heilung, Wunder, Fügung, Einfachheit und immer wieder die Ansage «Es ist alles gut, lass es einfach».

Und jetzt? Nichts. Ich habe es gelassen und mir bewusst gemacht, dass alles getan ist. Es ist alles da, ich habe alles. 

Alles, was ich sehe, fühle, erlebe ist Verbundenheit, denn ich lebe zwischen Himmel und Erde. Ich stehe auf dem Boden und über mir scheint die Sonne – da ist alles.

Ich bin vollkommen. Alle meine Schatten, destruktiven Anteile, alles, was ich ablehne ist im Kern auch Licht und Liebe. Im Kleinen und Grossen, im Innen und Aussen. Es gibt nichts zu gewinnen oder zu verlieren.

Heisst das nun, das alles was ich tue sinnlos ist? Das meine Arbeit, in der es ja im Kern und Veränderung und Entwicklung geht, unnütz ist?

Hier kommt das Paradox des Lebens ins Spiel. Es ist eben immer ein sowohl als auch, nie ein entweder oder.

Es braucht die Auseinandersetzung mit dem Leben, mit Licht und Schatten.
Es braucht die Transformation und das Eintauchen.
Es braucht die bewusste Verbindung und das Annehmen.
Es braucht die Prozesse und die Erkenntnisse.

Und gleichzeitig ist schon alles da. Du bist schon Alles.

Deine Wut, Trauer, Ärger, Widerstand, Ablehnung, Unverständnis, Angst, Zweifel, Sorgen und Nöte sind genauso wertvoll und vollkommen wie deine Liebe, Freude, Leichtigkeit, Offenheit, Glück und Zuneigung.

Ohne unsere Be-Wertung macht es nämlich keinen Unterschied mehr.

Die Kunst ist das Spiel mit diesen Gefühlen und Emotionen. Die Neugierde und der Forschersinn, deine (Innen-) Welt und deine Seele erkunden zu wollen. Das Entdecken, Erweitern und Erkennen von dem, was du alles mitbringst und wofür du gekommen bist. 
Es ins Leben, deinen Alltag und deine Beziehungen zu tragen.

Und der Schatten ist genauso Liebe, wie das Licht.

Ein Teil, für den ich gekommen bin, ist dir diese Räume zu zeigen, dich vom Kleinen ins Grosse zu begleiten – in den Schatten wie im Licht.

Von Heilungsprinzipien und Wundern

Heute möchte ich dir von einer Erfahrung erzählen, die mir wieder mal bewusst gemacht hat, was aus der Verbindung möglich wird und wie leicht es sein kann, sich für die Wunder des Alltags zu öffnen bzw. ein Bewusstsein für sie zu entwickeln.

Anfang dieser Woche hatte ich einen kleinen Unfall – nichts Dramatisches, aber doch einschneidend.

Noch im ersten Schock (es ist einfach nicht lustig, wenn es einen als erwachsenen Menschen von den Füssen holt...) habe ich um Hilfe gebeten, mich verbunden und einfach darum gebeten, dass sich mir das zeigt, was gerade wichtig ist. Aus dieser Verbindung heraus, ist dann in der Folge ganz viel wunder-volles und heilsames geschehen. Klar ist mir das erst im Nachgang geworden, zeigt mir aber wieder mal, wie das mit den Wundern und Heilungsprinzipien so sein kann. Und weil es wunderbar zeigt, wie die Seelenhaus-Methode im Alltag wirken kann, teile ich es mit dir.

Das Heilungsprinzip «um Hilfe bitten»:

  • Ich neige dazu, vieles allein hinzubekommen und erst im letzten Schritt um Hilfe zu bitten. Dieses Mal habe ich einem Impuls folgend, genau damit begonnen. Eine liebe Freundin hat dann alles stehen und liegen gelassen, um mich ins Spital zu bringen und an meiner Seite zu sein (Danke!).
  • Im Spital habe ich trotz des Stresses ganz viel Unterstützung und Hilfe erlebt und konnte mich dem Hingeben (und ja, ich neige dazu, kritisch zu sein und es besser zu wissen...)
  • Denn da ist immer Hilfe, geistig und physisch. Wir dürfen einfach darum bitten und offen lassen, wie genau sie sich zeigt.


Das Heilungsprinzip des «Loslassens», der «Verbindung» und «Akzeptanz»

  • Hingabe in eine Situation hat viel mit Loslassen und Vertrauen zu tun. Gerade, wenn Unsicherheit, Angst und Stress mit im Spiel sind, liegt darin die Herausforderung. Erst, wenn die Widerstände fallen, wird Heilung möglich. Das hiess für mich, mein ganzes Vertrauen in die Verbindung zu legen, davon auszugehen, dass ich das Warum und Wieso das nun passiert ist, loslasse und die Situation einfach annehme – in dem Bewusstsein, dass auch das FÜR mich da ist. Und all die Menschen um mich herum einfach machen lasse - im Vertrauen, dass es richtig ist.

Und dann das mit den Wundern...Gerade bei diesem Thema haben wir oft hohe Ansprüche, ab wann etwas als Wunder einzustufen ist. Was aber geschieht, wenn diese Erwartungen fallen und wir uns wirklich dafür öffnen, wie Himmel und Erde das mit den Wundern für uns organisieren? Hier nur ein paar Beispiele, wie die Wunder der letzten Tage in mein Bewusstsein gekommen sind:

  • Die Begegnung mit einem Engel in Form eines Pflegers, der einfach ganz verbunden war und mich mit nur einem Satz tief im Herzen berührt hat. Er hat mir damit eine ganz wichtige Botschaft übermittelt und mir Bewusstsein dafür ermöglicht, wozu dieser Unfall wichtig war.
  • Die Erfahrung, einfach so aufgefangen, aufgehoben und tief begleitet zu sein – von Menschen und ganz viel geistiger und himmlischer Unterstützung. Das ist für jemanden, der mit Mustern der Unabhängigkeit zu tun hat, eine wundervolle Erfahrung. Vor allem, weil es so leicht ging und geht und mich tief berührt.
  • Der Impuls bzw. die Ansage, den geplanten Surf-Urlaub, der nun nicht stattfinden kann, noch am gleichen Abend zu stornieren – auf den Tag genau so, dass ich einen Grossteil meines Geldes zurückbekomme.
  • Eine administrative Änderung, die einfach wie von Zauberhand dafür sorgt, dass ich sehr viel sorgenfreier mit der Situation umgehen kann (und die praktisch nicht nachzuvollziehen ist).
  • Die technische Möglichkeit des Diktats, die es mir ermöglicht, das aufzuschreiben und zu teilen, ohne zu tippen (weil eine Hand gerade sehr eingeschränkt ist).

All das hat mich tief berührt, meine Seele zum Schwingen gebracht und vielleicht liegt genau darin ein Charakteristikum für Wunder – sie berühren die Wahrheit in uns und ermöglichen uns die Erinnerung daran, wie eingewoben wir sind.

Verletzungen, ungeplante Geschehnisse usw. lösen immer einen Schock aus, der leicht in uns als Trauma abgespeichert wird (physisch wie seelisch). Für den Moment schützt uns das, will dann aber mit Bewusstsein angegangen und gelöst werden. Tun wir das nicht, bilden sich aus der Erfahrung Muster und Programme, die später zu destruktiven Anteilen werden können. Mir geht es da nicht anders.

Die Seelenhaus-Methode hat mir dafür einen Werkzeugkasten zur Verfügung gestellt, mit dem ich Bewusstsein und Heilung in diese Prozesse bringen kann. Dafür gibt es kein «zu spät», das ist jederzeit möglich und bringt Wachstum und Entwicklung – auch für dich und deine Prozesse.

Ich habe aufgehört nach dem Warum zu fragen und suche eher nach dem Wozu. Was wird mir möglich durch das Geschehene? Welche Erfahrungen sind jetzt zu machen, um die alten abzulösen?

In den letzten Wochen war es eher ruhig hier und auf allen Kanälen, auf denen ich etwas veröffentliche. Es war einfach Zeit für Innenkehr, Ruhe, Faulheit und Genügsamkeit.
Nach einer bewegten Zeit in Spanien, wo ich den ganzen Dezember am Atlantik verbracht habe, folgten Wochen der absoluten Stille und Heilung. Welche Räume mir das eröffnet hat und welche Erkenntnisse daraus erwachsen dürfen, ist immer noch Prozess. Aber ein paar Dinge sind mir auf einer neuen Ebene bewusst geworden und die möchte ich gerne mit dir teilen:

Wir wachsen in Ruhe. Die Bewegung und Aktivität setzt zwar den Impuls, aber du wächst nicht in der Bewegung sondern in der Ruhephase danach. Unser Körper lebt dieses Prinzip z.B. wenn es um Muskel- und Kraftaufbau geht.

Es ist eine Illusion, dass Entwicklung nur dann geschieht, wenn ich aktiv etwas verändere, transformiere und in Prozess bringe. Manchmal geht es genau darum, es nicht zu tun.

Heilung heisst auch, die Aktivität fallen zu lassen. Es Schicht für Schicht aus der Hand zu geben (und ja, da werden einige Kontrollmechanismen angetriggert...). Nicht ich heile mich, ES heilt.


Das Prinzip der Führung heisst nicht, den Weg nach dem eigenen Willen zu gehen und unbewusst zu erwarten, dass dann schon alles diesem Willen folgt. Wie sollen denn die wahren Impulse zu mir kommen, wenn ich mich immer schon woanders hinbewegt habe?


Mein Körper hat mir im Januar absolute Genügsamkeit abverlangt, einfach weil er damit beschäftigt war, eine Infektion zu heilen. Da war es egal, ob ich wollte, dass es schneller geht oder geglaubt habe, ich könnte mich heilen. Das hat mich an Punkte der Langeweile und Untätigkeit gebracht, die mich mit ganz schönen Widerständen konfrontiert haben. Aber auch ein Lehrstück in Hingabe waren.

Was wird möglich, wenn ich diesem leeren (Lehr-) Raum folge? 
Was darf entstehen, wenn ich keinen Impuls habe, keinen setze und mich auf diese leere Lehre einlasse?
Was wird möglich, wenn ich mich hingebe und Schicht für Schicht den Widerstand dagegen annehme?

Für mich war es die Erfahrung von Führung auf einer neuen Ebene. Ein sich an die Hand nehmen lassen und in das Vertrauen hineinzuwachsen, dass kein Impuls genau der richtige Impuls ist. 

Vertrauen, dass es sich zeigen wird, wenn heraustreten, aktiv werden wieder das Prinzip ist...

Von all den Gedanken, die wir täglich denken (mehr als 60`000!) sind ca. 90 % die gleichen wie am Vortag.

Ist es also verwunderlich, dass unser Morgen sehr viel Ähnlichkeit mit dem Gestern hat? 


Dazu kommt, dass jede Erfahrung in uns durch einen Gedanken und eine entsprechende Emotion gespeichert wird. Denke ich also den Gedanken, wird die Emotion in mir wieder wach. Sie führt dazu, dass mein Körper mit einem ganz individuellen und spezifischen Cocktail aus Hormonen, Botenstoffen etc. versorgt wird - der Körper reagiert auf die Emotion und fühlt sie mit. 

Dabei unterscheidet unser Körper nicht, ob es sich um eine destruktive Emotion oder ein stärkendes Gefühl handelt.

Wie komme ich also dazu, meine Zukunft wirklich zu kreieren? Wie kann mein Morgen ein anderes als das Gestern werden? 

Der Schlüssel ist, in den gegenwärtigen Moment, das Jetzt zu kommen. In diesen Moment, der aus der Zeit gehoben scheint, ist Befreiung von der Vergangenheit und Kreation der Zukunft wirklich möglich. 

Diesen Zustand kannst du durch die sogenannte Kohärenz erreichen - in der dein Herz dir Zugang zu deinem Unterbewusstsein gewährt und dein Denken, dein Gehirn, offen für Neuinformation und Transformation ist. 

In der Arbeit mit der Seelenhaus-Methode wird es dir ausserdem möglich, die destruktiven Anteile, Muster und Glaubenssätze in die Wahrheit zu führen und so ein neues Morgen zu kreieren - im Einklang mit Herz und Seele.

Jedes Mal, wenn du bereit bist, eine destruktive Emotion, einen Glaubenssatz oder ein Muster in die Wahrheit zu wandeln, wächst dein Spielraum. Die Freiheit, die du dir dadurch zurückholst, ermöglicht dem Universum, dir Möglichkeiten, Gelegenheiten und Wunder zu schenken. 

Das Spiel ist ein Grundprinzip der Seele. Nehmen wir die Leichtigkeit, die ihm innewohnt, an und nutzen dieses Prinzip für unseren Alltag, wird es einfacher, freudvoller und erfüllter. 

Die Erweiterung deines Bewusstseins ist es, die auch den Spielraum für dich und das Universum erweitert.

Wie ist das eigentlich mit der Bestimmung?

Ist Bestimmung mit Schicksal gleichzusetzen? 

Habe ich den Handlungsspielraum, mein Leben wirklich zu gestalten?

Ist es etwas Festgeschriebenes, Unveränderbares?

Unser Ego vermittelt uns ständig, dass wir es nicht ändern können, dass wir mit den Gegebenheiten und unserem „Schicksal“ leben müssen. Das Sorgen, Ängste, Schwere, Leid usw. einfach dazugehören.

Wenn ich mir aber bewusst mache, dass die Energie immer meiner Ausrichtung folgt und anerkenne, dass die Entscheidung ein machtvolles Instrument ist, welches mir immer zur Verfügung steht, kann der Begriff „Bestimmung“ eine neue, wahrhaftigere Bedeutung bekommen.

Lasse ich mich auf das Spiel aus Licht und Schatten ein, welches Teil dieses Lebens ist, und bin bereit die destruktiven Schattenanteile ins Licht zu führen, kann die Wahrheit sich mir enthüllen.

Erlaube ich meinem Herzen und meiner Seele mich mit ihren Impulsen zu versorgen, dann werde ich zur Gestalterin und zum Gestalter meiner Wirklichkeit – im Sinne der Wahrheit.

Dann können meine Gaben zu mir zurückkehren, mein Bewusstsein erweitert sich und ich verbinde mich mehr und mehr mit der Wahrheit. 

Vielleicht ist das die einzige Bestimmung: Den freien Willen, die eigene Schöpferkraft und die immer bestehende Verbindung anzuerkennen und die Reise des Lebens in diesem Verständnis zu gestalten und sich zu erweitern? 

Im Vertrauen, dass dieses Leben FÜR mich da ist.

Warum haben wir so tief in uns verankert, dass unsere wahre Kraft und Macht entweder zu bedeutungslos oder zu intensiv, stark, kraftvoll und zerstörerisch ist?

Dem Ego ist es immer zu klein oder zu gross - so hält es uns in der Unabhängigkeit und Trennung. 

Trennung und Abgeschlossenheit vor unserem wahren Potential.

Wir legen uns damit selbst an die Leine, ketten uns an, verbiegen uns, oft ohne wirklich Bewusstsein dafür zu haben. 

Wir kreieren uns die damit verbundene Enge, in der gar kein Platz für unsere wahre Grösse ist. 

Was geschieht aber, wenn wir diese Räume bewusst erfahren?

Dem Funken der Wahrheit, der Essenz in uns den Raum einfach mal öffnen? 

Wenn wir erlauben, dass SIE übernimmt, uns führt und ausfüllt?

Dann können die geschaffenen Missverständnisse weichen.

Dann wird aus dem Feuer der Zerstörung das Feuer der Liebe.

Dann holt diese Essenz dir die Sterne vom Himmel.

Dann beginnt das Spiel der Elemente.

Dann bringst du etwas neues auf die Welt.

Dann gebierst du dich neu.

Neu in dein Potential, neu in deine Macht.

In Verbundenheit, in Einheit, im wahren Raum und in wahrer Grösse.

„Bei uns heisst er der Da-und-fort-Raum, oder auch der Raum der Wünsche.“

„Warum?“

„Weil es ein Raum ist, den jemand nur betreten kann, wenn er ihn unbedingt braucht. Manchmal ist er da, manchmal nicht. Aber wenn er erscheint, ist er immer ganz nach den Bedürfnissen des Suchenden eingerichtet.“

Die magische Welt der (innen) Räume steht uns immer zur Verfügung. Über die wahrhaftige Herzverbindung, öffnet sich eine ganz eigene, wundervolle Welt der Wunder, Wünsche und Entwicklung. 

Diese Innen-Ansichten sind wahrhaftig und unvergänglich und diese Welt ist der Ort der wahrhaftigen Verbindung und Anbindung. 

Wie könnten wir je annehmen, die äussere Welt hätte mehr Bedeutung?